Ab 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung 2025/40) unmittelbar – ohne Übergangsfrist für Kleinbetriebe.
Mehr Wirkung durch einen ausgewogenen Marketing-Mix
Warum analoge Kanäle im digitalen Zeitalter unverzichtbar bleiben
Bei einem ausgewogenen Marketing-Mix sollte das Marketingbudget nicht ausschließlich auf digitale Kanäle konzentriert werden, sondern sinnvoll zwischen digitalen und analogen Maßnahmen verteilt werden. Dafür gibt es mehrere wissenschaftlich und praktisch belegte Gründe:
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Höhere Aufmerksamkeit und Merkfähigkeit bei analogen Medien
Analoge Werbemittel wie Printanzeigen, Plakate, Direktmailings oder Prospekte werden oft bewusster wahrgenommen als digitale Werbung.
Nutzer im Internet sind einer enormen Informationsflut ausgesetzt. Banner, Pop-ups und Social-Media-Anzeigen werden häufig nur für Sekundenbruchteile betrachtet. Studien zeigen, dass gedruckte Inhalte oft besser erinnert werden, weil sie physisch greifbar sind und mehrere Sinne ansprechen.
Folge: Die Werbebotschaft bleibt länger im Gedächtnis und erzielt häufig eine stärkere Markenwirkung.
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Digitale Werbung wird aktiv vermieden
Viele Internetnutzer:innen versuchen bewusst, Werbung durch den Einsatz von Adblockern, Überspringen von Werbevideos, Banner Blindness (unbewusstes Ausblenden von Werbeflächen) oder schnelles Wegscrollen in sozialen Netzwerken auszublenden.
Dadurch erreicht ein erheblicher Teil digitaler Werbung die Zielgruppe gar nicht oder nur sehr oberflächlich.
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Analoge Medien genießen oft mehr Vertrauen
Gedruckte hochwertige Medien werden von vielen Menschen als seriöser und glaubwürdiger wahrgenommen als Online-Werbung. Die Werbebotschaft profitiert dabei vom Vertrauensvorschuss des jeweiligen Mediums.
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Digitale Werbung erzeugt oft hohe Streuverluste
Zwar ermöglicht Online-Marketing grundsätzlich eine genaue Zielgruppenansprache, in der Praxis entstehen jedoch Streuverluste durch ungenaue Zielgruppendefinitionen, fehlerhafte Datenprofile, Cookie-Einschränkungen und Datenschutzvorgaben.
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Analoge Kanäle erreichen Zielgruppen, die digital schwer erreichbar sind
Bestimmte Zielgruppen wie ältere Menschen, lokale Kunden, Entscheider im B2B-Bereich, Personen mit geringer Social-Media-Nutzung reagieren stärker auf klassische Medien: Wer ausschließlich digital wirbt, schließt diese Gruppen teilweise aus.
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Weniger Werbekonkurrenz im analogen Umfeld
Im digitalen Raum konkurrieren oft hunderte Werbebotschaften gleichzeitig um Aufmerksamkeit. Ein Plakat, ein Mailing oder eine Anzeige in einer Fachzeitschrift steht dagegen häufig in einem deutlich weniger überladenen Umfeld. Folge: Die einzelne Botschaft erhält mehr Aufmerksamkeit.
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Kombination von Online und Offline steigert die Werbewirkung
Besonders wirksam ist häufig die Verknüpfung beider Welten:
- Plakatwerbung erzeugt Bekanntheit.
- Social-Media-Kampagnen vertiefen die Information.
- Direktmailings können auf eine Website oder einen Online-Shop verweisen.
- Events und Messen werden digital begleitet.
Dadurch entstehen Wiederholungseffekte, die die Erinnerung an die Marke deutlich erhöhen.
Fazit
Ein ausschließlich digitales Marketing birgt Risiken wie geringe Aufmerksamkeit, Werbevermeidung, Informationsüberlastung und teilweise hohe Streuverluste. Analoge Kanäle bieten dagegen häufig eine höhere Wahrnehmung, bessere Erinnerungswerte, mehr Glaubwürdigkeit und erreichen zusätzliche Zielgruppen. Deshalb empfiehlt sich ein integrierter Marketing-Mix, bei dem digitale und analoge Maßnahmen gezielt kombiniert werden, um Reichweite, Werbewirkung und Kundenansprache zu maximieren.
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