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Große Daten? Dann besser Print.; Viele Infos? Dann besser Print.2026-04-01T18:12:22+02:00

Print wirkt nachhaltig

Haben Sie schon einmal Gedanken gemacht, wie viel CO2 erzeugt wird, sobald Sie eine Datei herunterladen? Wieviel CO2 beim Streamen entsteht? Wieviel CO2 surfen im www kostet? Ob Papier manchmal nicht die bessere und umweltfreundlicher Alternative ist? Oder ob Print nicht nur länger im Gedächtnis bleibt, sondern auch nachhaltig ist? Dann wird es Zeit.

Eine Ökobilanzstudie des Öko-Instituts Freiburg zeigt: Print-Werbung schneidet bei der Analyse des Treibhausgas-Potenzials mitunter deutlich besser ab als Online-Werbung.

Tipps & Empfehlungen

Nachhaltiger werben

Die gute Nachricht: Die Wahl der Medien trägt nicht nur zum Erfolg einer Kampagne bei, sondern hat auch einen Einfluss auf den ökologischen Fußabdruck. Wenn Sie Ihre Zielgruppe erreichen, minimieren Sie automatisch Streuverluste und damit den CO2 Fußabdruck. CO2 zu sparen ist aber sowohl Online als auch bei Printprodukten möglich. Hier die besten Tipps:

Print

  • Umweltfreundliches Papier wie beispielsweise Recyclingpapier oder Papier mit geringen Emissionen reduziert die Gesamtemissionen von Druckprodukten erheblich.

  • Druckereien, die einen Strommix aus erneuerbaren Energiequellen verwenden oder über eigene, umweltfreundliche Energieerzeugungsanlagen verfügen, ermöglichen einen deutlich CO₂-ärmeren Druckprozess und damit umweltfreundlichere Printprodukte.

  • Umweltfreundliche Druckfarben und -zusätze im Druckprozess reduzieren die Gesamtbelastung.
  • Ein zielgerichteter, personalisierter Ansatz erhöht die Wirkung und verringert den ökologischen Fußabdruck, da weniger Streuverluste entstehen.
  • Ein ökologischer, emissionsarmer Transport reduziert auch das CO2 Gesamtvolumen.

Online

  • Technologien wie „Lazy Loading” können dazu beitragen, die Datenmengen von Online-Werbung erheblich zu reduzieren.
  • Werbung bei lokalen Anbietern statt bei globalen Technologieunternehmen verringert den Datentransfer und damit die CO2 Emissionen.
  • Achtung: KI-Anwendungen, Hintergrundaktivitäten wie Tracking sowie Videos sind dagegen CO2 Treiber. Ein sparsamer Einsatz entlastet auch die Umwelt.
  • Wo Datenzentren stehen und welchen Energiemix sie verwenden, hat einen Impact auf das gesamte Treibhausgaspotenzial.

Wussten Sie?

Nachhaltiger informieren

  • Reduzieren Sie die Anzahl der Downloads und achten Sie auf die Dateigrößen: Diese verursachen viel Datenverkehr und damit hohe CO2-Emissionen.
  • Bewusste Nutzung von Streaming: Bewegte Inhalte wie Videos haben einen größeren ökologischen Fußabdruck als statische Seiten.
  • KI-Anwendungen und -Anfragen kosten Energie und befeuern CO2 Emissionen. Gezieltes Prompten hilft, die Umweltauswirkungen zu reduzieren.
  • Gedruckte Produkte sind in vielen Fällen umweltfreundlicher als ihre digitalen Pendants.
  • Bei der digitalen Nutzung trägt das Endgerät selbst erheblich zum Treibhauseffekt bei.

Große Daten oder viele Infos? Dann besser Print. Große Wirkung, kleiner Fußabdruck. Eine Initiative des Verband Druck Medien und Austropapier.

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