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Der Verband Druck & Medientechnik vertritt Ihre Interessen bei Lohn- und Kollektivvertragsverhandlungen.
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Österreichs Druckereien kämpfen um die Erhaltung des Druckstandorts Österreich
Österreichs Druckbranche wird durch antiquierten Kollektivvertrag benachteiligt
Die Druckbranche befindet sich europaweit in einer strukturellen Krise. Österreichs Drucker kämpfen zusätzlich noch mit überholten Strukturen in einem antiken Kollektivvertrag. Im ersten Halbjahr 2011 ist der Umsatz der österreichischen Druckereien um fast drei Prozent zurückgegangen.
Kunden weichen aufgrund des hohen Preisniveaus in Österreich ins Ausland aus. Ebenso werden Druckdienstleistungen zunehmend in anderen Branchenbereichen (Werbeagenturen, papierverarbeitende Industrie) wesentlich kostengünstiger angeboten. Diese Entwicklungen gefährden die Arbeitsplätze in der österreichischen Druckbranche.
Verband Druck & Medientechnik kämpft um ein zeitgemäßes, schlankes Rahmenrecht
Der Verband Druck & Medientechnik verhandelte bereits seit März 2011 mit der Gewerkschaft GPA-djp mit dem Ziel, ein zeitgemäßes, schlankes Rahmenrecht für die Druckbranche zu schaffen, das langfristig Arbeitsplätze in Östereich sichert. Da bisher nicht einmal ein Minimalkonsens möglich war, hat der Verband Ende September die grafischen Kollektivverträge gekündigt und die Gewerkschaft erneut zu Verhandlungen aufgerufen. Ein Ultimatum der Gewerkschaft, die Kündigung zu widerrufen, wurde vom Hauptvorstand des Verbandes am 1. Dezember 2011 zurückgewiesen. Die Gewerkschaft hatte zudem eine Forderung nach Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,4 % gestellt.
Der Verband hielt ausdrücklich fest, an einem aufrechten Kollektivvertrag interessiert zu sein. Die Schaffung eines modernen und zeitgemäßen Kollektivvertrags, der den Erfordernissen der wirtschaftlichen Realität Rechnung trägt, hat für den Verband Druck & Medientechnik nach wie vor höchste Priorität.
Der Verband Druck & Medientechnik hat die gpa-djp zur Aufnahme von Kollektivvertrags-Gesprächen eingeladen, die als Ziel eine strukturell und substanziell kostendämpfende Auswirkung haben sollen. Die Kollektivverträge gelten noch bis zum 31. März 2012; bis dahin ist Zeit für Verhandlungen. Die Zeitungsdrucker sind von der aktuellen Verhandlung diesmal nicht betroffen – sie haben einen unbefristet gültigen Kollektivvertrag, der mindestens bis Ende 2013 Gültigkeit hat.
Print bringt’s – Gedrucktes aus Österreich hat seinen Wert
Der Verband Druck & Medientechnik appelliert gleichzeitig an Einkäufer in Österreich: Anstatt für vermeintlich niedrigere Preise lange energieintensive Transporte, die Herstellung der Druckwerke in bedenklichen sozialen Umfeldbedingungen und mit Papier aus zweifelhaften Quellen – z. B. Regenwaldraubbau – auf sich zu nehmen, sollte lieber vermehrt auf Gedrucktes aus Österreich geachtet werden.
Auch im Bereich der Nachhaltigkeit hat die österreichische Druckbranche die Nase vorn. Österreichs Drucker sind Vorreiter bei der Vermeidung von Emissionen und bei der Verwendung von Papier, das aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen wird. Die kurzen Transportwege direkt im Land sorgen zusätzlich für die Vermeidung von unnötigen Treibhausgas-Emissionen.
Hintergrundinformationen zum grafischen Kollektivvertrag.























































































